HYPOXIA MEDICAL CENTER

1. Höhenzentrum Europas - über 60 Jahre Erfahrung

AUSDAUERSPORT  

HÖHENKAMMER & INTERVAL HYPOXIC TRAINING

Wettkampfvorbereitung-Trainingsbegleitung-Regeneration

 



Ablauf: 

Höhencheck: Ersttermin inkl. Verwaltung/Beratung/Basiswissen Höhenmedizin/ -physiologie und Höhentraining/Tests auf individuelle Höhentoleranz als Grundlage für einen Trainingsplan inklusive einer Einheit in der Klimakammer/Höhenkammer und Interval Hypoxic Training. 

40 Einheiten Höhenkammer und Interval Hypoxic Training (passiv und aktiv pro Jahr).


Der Einsatz von Hypoxie-/Höhentraining im Sport ist ein elementarer  Baustein  der Trainings-planung und Vorbereitung, dessen Wirksamkeit von  einer  optimalen Integration in ein Gesamt-konzept abhängig ist. Hypoxie-/Höhentraining wird bei Ausdauersportarten, aber auch in Spiel-,  Kraft- und  Kampfsportarten zur Mobilisierung von Leistungsreserven und zur beschleunigten Regeneration eingesetzt. 

Foto: Patrick Schmidt und Eva-Maria Unger, TSVÖ-Nationalkadersportler von Vienna Dolphins © 2016 Vienna Dolphins 








Hypoxie-/Höhentraining führt nicht nur im Hochleistungssport zu besserer Leistungsfähigkeit, sondern auch Hobbysportler,  gesundheitsbewusste  Menschen und Personen mit Gesundheits-defiziten  (wiederkehrende Infekte,  Atemwegs- und Herz-Kreislaufprobleme)  profitieren von wiederholten Höhentrainingseinheiten.

  

Was bewirkt Hypoxietraining?   

  • vermehrte Erythropoetinausschüttung (EPO, Blutneubildung im  Knochenmark), Blutwerte wie Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten und Retikulozyten werden gesteigert 
  • erhöhte Sauerstofftransportkapazität an Zellen, Gewebe und Muskulatur
  • Steigerung der Ausdauerleistung und höhere Belastungsverträglichkeit mit Reserven im Steigerungsvermögen
  • Verbesserung der Lungenfunktion, Training der Atemmuskulatur,  Ausnutzung der Leistungsreserve der Lunge („respiratory exercising under hypoxic load“) und Ökonomisierung des Herzkreislaufsystems
  • günstigerer Regenerationsverlauf bei mehreren Wettkämpfen/Belastungen
  • Schonung des Bewegungsapparates 
  • Stärkung des Immunsystems (Senkung der Infektanfälligkeit)
  • Steigerung der Erfolgsquoten bei prä- und postoperativen Programm


Atemmaske

Wesentlicher Wirkungsfaktor des Hypoxie-/Höhentrainings ist die Höhenhypoxie (hypoxic hypoxia). Das verminderte Sauerstoffangebot führt zu physiologischen Umstellungen und Anpassungen des Organismus. Atmung und  Herz-Kreislauf-System werden aktiviert. Das Atemminuten- und Herzminuten-volumen steigen an, um das verminderte Sauerstoffangebot auszugleichen.   

Die Hypoxie wirkt zugleich als starker Reiz auf die Hämatopoese. Erythropoetin wird vermehrt gebildet und führt zu einem Anstieg jugendlicher Formen der Erythrocyten. Durch die Zunahme des 2,3 Diphosphoglycerats wird die Entkopplung des Sauerstoffs vom Hämoglobin begünstigt und folglich die  Sauerstoffabgabe an das Gewebe verbessert: 

Als Sofortreaktion auf den hypoxischen Reiz wirft der Organismus seine Reserven ins „Rennen“:

Das kardiopulmonale System versucht das Sauerstoffdefizit auszugleichen durch: 

  • erhöhte Herzschlagfrequenz
  • erhöhtes Herzminutenvolumen  
  • erhöhte Atemfrequenz  

Um mit dem geringeren Sauerstoffangebot fertig zu werden, verbessert  der  Organismus die Sauerstoffaufnahme. Im Detail bedeutet dies, er  reagiert  mit der Verbesserung der Atmung, der Erhöhung  der  Sauerstoffbindungskapazität und der Bildung von neuen  Erythrozyten.  Gleichzeitig wird der Sauerstofftransport  (Herz-Kreislaufsystem,  Kapillarisierung, Blutvolumen) optimiert und die  Sauerstoffverwertung  (Enzymaktivität), die entscheidende Grundlage für  die  Ausdauerleistungsfähigkeit, massiv gesteigert!  

Die Hauptansatzpunkte für den Einsatz von Hypoxiebedingungen im  Training  sind deshalb zum einen die Erhöhung der allgemeinen Kondition  des  ganzen Körpers und zum anderen die Steigerung der Intensität  unter  aerob-anaeroben Bedingungen durch die Belastungen in  den  Trainingsbereichen Grundlagen- und Kraftausdauer.“ ( Prof. Dr.  Nikolaus  Netzer, FA für Pulmologie, Leiter des Hermann Buhl  Hypoxietraining und  –forschungszentrum, Privatmedizinische Universität  Salzburg, Salzburger Landeskliniken-SALK)  

Insbesondere bei Belastungsasthma ( "Anstrengungsasthma") und suboptimaler Lungenleistung  sind  zusätzlich Therapie- und trainingseffekte physiologisch nachvollziehbar. Durch  die  hypobare Hypoxie mit dem verminderten atmosphärischen Druck oder beim Interval Hypoxic Training - IHT® („respiratory exercising“ - Herz-Lungentraining unter hypoxischer Belastung) wird die Atmung  stimuliert  und zugleich die Atemmechanik erleichtert. Die  Atemmuskulatur wird  trainiert, ventilatorische Funktionsgrößen können  verbessert werden (ungenützte Leistungsreserve der Lunge!).  

Ausgehend von gesicherten Erkenntnissen aus 140 Jahren alpin-  und  flugmedizinischer Forschung werden Empfehlungen für das  methodische  Vorgehen bei der Anwendung der hypobaren Hypoxie und  Interval Hypoxic  Training - IHT® abgeleitet (Trainingsdauer, Häufigkeit,  optimale Höhe, Wiederholungszeiträume).  



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