TESTS AUF HÖHENVERTRÄGLICHKEIT & VORAKKLIMATISERUNG 


Individuelle Schulung, Höhenvorbereitung und Höhenanpassung vor Abreise

 

Wir bieten in Kooperation mit Prim. Dr. Sascha Sajer, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Sportarzt,  

Interval Hypoxic-Hyperoxic Training-IHHT® am Standort Julius Tandler Platz 5/Rotenlöwengasse 22/5 gegen Voranmeldung unter der 0676/33 57995 an.


Kosten:

Einführung, Schulung  Höhencheck-Dauer 2,5 Stunden: € 240,00 | 2. Person € 180,00

1 Einheit IHHT: € 90,00

10 Einheiten IHHT: € 800,00

20 Einheiten IHHT: € 1.500,00

Alle Tarife inkl. Material und 20% Ust.


Obwohl die Neigung höhenkrank zu werden individuell und genetisch determiniert ist, kann mit speziellem Höhentraining vorgebeugt werden. Es ist daher empfehlenswert, vor einer Reise in große Höhe, einen Höhencheck (Test auf Höhentauglichkeit) durchzuführen, um sich rechtzeitig vor Abreise mit einem gezielten Höhentraining vorakklimatisieren zu können.  


Ablauf Höhencheck:

Ersttermin mit Beratung und Basiswissen Höhenmedizin | Höhenphysiologie | Höhentraining. Hypoxietests auf individuelle Höhentoleranz als Grundlage für einen Trainingsplan inklusive einer Einheit Interval Hypoxic-Hyperoxic Training-IHHT®

Der Höhencheck inklusive Schulung und praktischer Austestung verschiedener Höhenlagen dauert ca. 2,5 Stunden.

Terminvereinbarung bis spätestens 8 Wochen vor geplanter Abreise, in gutem Allgemeinzustand (kein akuter Infekt).  

Planen Sie bitte ausreichend Zeit für eine gezielte Vorbereitung vor Abreise ein, z. B. beträgt die seriöse Vorbereitungszeit auf die Besteigung des Kilimanjaro 6 Monate.

Empfohlen sind 5 - 20 Einheiten  Interval Hypoxic-Hyperoxic Training-IHHT®, je nach Schwierigkeitsgrad der Unternehmung, Tauglichkeitslevel und Höhenprofil.

Ein individueller Trainingsplan wird nach den ermittelten Resultaten des Höhenchecks erstellt.

Running&Fitness
Im Banne des Giganten
everest.pdf (538.5KB)
Running&Fitness
Im Banne des Giganten
everest.pdf (538.5KB)

 

 

HÖHENVORBEREITUNG VOR GEPLANTEN HÖHENREISEN 


Bereiten Sie sich vor und akklimatisieren Sie sich bereits zu Hause vor einer Hochtour, Trekkingreise oder Expedition. Erlernen Sie den richtigen Umgang mit Sauerstoffmangel und die effizientesten Atemtechniken um Ihr Herz-Kreislauf- Atmungssystem im Griff zu haben. Vermeiden Sie mit professionellem höhen-taktischen  Verhalten Anfängerfehler und minimieren Sie so die gesundheitlichen Risiken einer akuten   Höhenkrankheit.  

Starke Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckabfall und Schwindelgefühl, Lungen- und Gehirnödeme werden unter dem Begriff „höhenkrank“ zusammengefasst. Ursache für Höhenkrankheit ist der chronische Sauerstoffmangel, sowie die Dehydrierung und die damit verbundene starke Belastung des Herz-Kreislauf-Atmungssystems in der Höhe. Ein Aufenthalt in mittlerer bis großer Höhe bedeutet auch ohne  körperliche Aktivität starken Stress für den menschlichen Organismus. Symptome beim Nichtakklimatisierten sind ein erhöhter Ruhepuls, ein starker Abfall der Sauerstoffsättigung des arteriellen Blutes bei körperlicher Belastung und eine geringe Atemsteigerung unter Hypoxie  (=Sauerstoffmangel). Je besser ein Reisender vorakklimatisiert ist, umso  geringer ist das Risiko, den Anstieg durch Höhenkrankheit im  günstigsten Fall unterbrechen, oder wieder absteigen zu müssen. 


Der menschliche Organismus besitzt die faszinierende Fähigkeit sich auch  an einen Sauerstoffmangel (in einem gewissen Maße) anzupassen. Nach einiger Zeit gelingt es dem Körper seine Prozesse umzustellen und den geringeren Teil an Sauerstoff in der Luft effektiver zu nutzen. Ein  längerfristiger Aufenthalt in der Höhe führt dann zu folgenden  Erscheinungen:   


  • Erhöhung der Anzahl an roten Blutkörperchen (Erythrozyten)
  • Abnahme des Blutplasmavolumens
  • Ökonomisierung der Atmung
  • Verbesserung der Sauerstoffaufnahme und des Sauerstofftransportes (Kapillarisierung, Blutvolumen, Herz-Kreislaufsystem)
  • Erhöhung der Sauerstoffbindungskapazität
  • Verbesserung der Sauerstoffverwertung (Enzymaktivität), Aktivierung des Immunsystems, verstärkte Blutneubildung

Die  kurzfristigen Reaktionen des Körpers wie Beschleunigung der Atmung oder gesteigerte Herzfrequenz können mithilfe der Akklimatisation gemildert werden. Hier spielt die richtige Vorbereitung eine wesentliche Rolle, um mögliche körperliche Gefahren auszuschließen und die Reise zu einem Erfolg werden zu lassen. Das Training unter Hypoxie bietet dafür die einzigartige Möglichkeit, sich gezielt und rechtzeitig an die Sauerstoffmangelbedingungen anzupassen.


Trekker und Bergsteiger, die zum ersten Mal in Höhen über 4.000 m aufsteigen wollen, können ihre Höhenverträglichkeit gefahrlos testen. Wesentlich für die Akklimatisation ist nicht nur die erreichte maximale Tageshöhe, sondern auch die Schlafhöhe, denn die Akklimatisation erfolgt hauptsächlich im  Schlaf. 


Im Ergebnis der Akklimatisation unter Hypoxie hat das spezifische Training im Vergleich zur Anpassung vor Ort (Reiseziel) folgende Vorteile:   


  • Anpassung auf der persönlich idealen Höhe (maßgeschneidertes Hypoxietraining)
  • weiterhin optimale Ernährung
  •  gesicherte ärztliche, physiotherapeutische Betreuung
  •  sportwissenschaftliche Begleitung
  •  Wetter- und Klimaunabhängigkeit
  • Wegfall jeglicher Beschwerden, die mit dem niedrigen Luftdruck und der extrem trockenen Luft im Gebirge zusammenhängen
  • Reduktion der Gesamtkosten, da für die Akklimatisation am Expeditionsziel weniger Zeit benötigt wird.